Der LBC-200 arbeitet nach dem Abschattungsprinzip,
d.h. ein auf die Drehflügel projizierter Laserspot wird aus zwei
unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, dabei ist der eine Blickwinkel des
Empfängers A nahezu identisch mit dem ausgesendeten Laserstrahl, der
Blickwinkel des zweiten Empfängers B beträgt hingegegen ca. 30° in Bezug zum
Laserstrahl. Mit Hilfe des Empfängers A wird die Laserleistung konstant
gehalten. Aus der Sicht von Empfänger B wird nun der Laserspot in einem
bestimmten Drehwinkelbereich vollständig abgedeckt, was zu einer äußerst
zuverlässigen Detektion der Drehflügel führt.
Um ein Doppel- oder Mehrfachzählen zu vermeiden, wird mittels speziellem
Algorithmus der Lasersensor nach Erkennen eines Drehflügels für eine gewisse
Zeit gesperrt (sogenannte Totzeit), ferner wird durch normierte
(intensitätsunabhängige) Auswertung sowie durch Laserleistungsnachregelung der
Einfluss der Oberfläche nahezu unterdrückt. Die spezielle Geometrie des Sensors
erlaubt ein Arbeiten in einem Abstandsbereich zum Flügelrad von 150 mm bis 300
mm, Drehzahlen bis 30000 U/min werden sowohl digital (0V/+24V) als auch analog
(0...+10V) angezeigt.