Elektronik, Solar

Im stetig wachsenden Markt der Elektronik und in dem sich immer wieder neu erfindenden Solarbereich sind wir mit unserer Messtechnik vertreten. Wir leisten damit einen Beitrag für die schnelle Fertigung bei geringen Ausfallraten.

Laserlöten von Solarzellen

Laserlöten von Solarzellen

Das Bild zeigt die drei zu verlötenden Solarzellen. Der obere Bereich ist bereits am Abkühlen, der untere Bereich wird bearbeitet.

Beim Verlöten von Solarzellen mit einem Lötinnstreifen wird der Lötinnenstreifen durch den Laser erhitzt und zum Schmelzen gebracht. Dabei ist es notwendig, dass die Temperatur an keinem Punkt der Solarzellen über einen bestimmten Schwellwert ansteigen darf, da sonst die Gefahr der Beschädigung und des Bruches besteht. Sollte die Grenztemperatur doch überschritten werden, ist ein Alarm zu generieren, der zum Ausschleusen der Produkte führt. Da das Messsystem direkt in der Laserlötkammer untergebracht werden sollte, wird ebenfalls ein sehr kompakter Aufbau benötigt. Aufgrund des sehr dynamischen Prozesses ist eine hohe Bildfrequenz notwendig. Diese Anforderung konnten wir mit unserem System Process Imager erfüllen.

  • Die stationäre Wärmebildkamera PI bietet alle Optionen für diese Messaufgabe:
  • Abtastfrequenz 100 Hz
  • USB Schnittstelle
  • Überwachung definierter Bereiche auf Maximalwerte
  • Optische Überwachung mit Videosignal
  • Alarmübergabe per Softwareschnittstelle

Eingesetztes Produkt

Selektives Löten Flussmittelkontrolle

Selektives Löten Flussmittelkontrolle

Lichtschranke und Controller mit Spezialsoftware

Kontrolle des Sprühstrahls beim selektiven Löten:

Zum Löten spezieller elektronischer Baugruppen werden selektive Lötanlagen eingesetzt. Hierbei werden nur spezielle Baugruppen wie Stecker, Kondensatoren und ähnliche Bauteile gelötet. Damit die Lötung zuverlässig durchgeführt werden kann, müssen die Bauteile zuvor mit dem so genannten Flussmittel besprüht werden. Die dabei verwendeten Mittel sorgen dafür, dass das Zinn das Bauteil umschließt und somit eine dauerhafte und zuverlässige Kontaktierung stattfindet. Allerdings hinterlässt dieses Mittel Verunreinigungen, die in der Maschine und an den entsprechenden Aggregaten nach der Trocknung kleben bleiben. Die zum Aufsprühen verwendete Düse (häufig Piezo-düsen) kann dadurch verkleben, so dass der Strahl des Flussmittels abgelenkt werden kann, und das zu verlötende Bauteil nicht mehr trifft. Wenn dies passiert, ist die Lötung leider nicht zuverlässig, und führt zu hohen Ausfallraten, ohne dass dies bisher detektiert werden konnte.

Die von [mu:v] GmbH eingesetzte Lösung besteht aus einer Doppellichtschranke, die den Sprühstrahl erfasst, dies sowohl in x- als auch in y-Richtung. Jeder Sprühvorgang bedämpft dabei die Lichtmenge am Empfänger. Dadurch entsteht je nach Dauer und Intensität des Sprühvorgangs an jeder Lichtschranke ein analoges Signal, das in einem speziellen Controller ausgewertet wird, der mit einer Software zur Auswertung des Sprühvorgangs ausgestattet ist. Auf Wunsch erhält der Kunde nur noch das Signal „Sprühvorgang i.O./n.i.O.“ oder das analoge Signal, das über die versprühtet Menge Auskunft gibt.

Mit Hilfe dieses Systems lassen sich somit Sprüh- und Dosiervorgänge zuverlässig überwachen. Abweichungen in der jeder Richtung werden sofort erkannt, genauso wie Mindermengen oder zu hohe Dosierungen. Durch die Einbindung in die Maschinensteuerung kann der Anwender bei Fehlern sofort alarmiert werden.

Eingesetztes Produkt